Hausverbot? Ein Test. Teil 1
Ein erfolgreiches Restaurant erteilt Hausverbote
6. Juli 2026
Verfasser: Françoise und René Egli
Kürzlich hat mir ein Bekannter ein Beispiel erzählt, das mich total elektrisiert hat. Es sieht ganz einfach aus, aber es zeigt, wie (tief) jemand das LOL²A-Prinzip verstanden hat.
Damit Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, die Sache für sich selber testen können, mache ich zwei Teile. Im ersten Teil erzähle ich das Beispiel so, wie es sich zugetragen hat und wie es die betroffenen Menschen erlebt haben. Im zweiten Teil – etwas später – erzähle ich die Situation aus der Sicht des LOL²A-Prinzips. Das gibt Ihnen Zeit, sich die Sache selber zu überlegen und Ihre Sicht dann mit unserer Sichtweise zu vergleichen.
Folgendes ist geschehen – und geschieht fast wöchentlich: Der Ort: Ein sehr erfolgreiches Seerestaurant in Deutschland. Das Restaurant ist dermassen erfolgreich, dass man 1 – 2 Wochen im Voraus reservieren muss. Top-Essen und Top-Service. Nun kommt es vor, dass es Gäste gibt, die sich nicht sehr anständig benehmen (aus der Sicht des Restaurants). Es gibt Gäste, die viel Lärm machen und dadurch die anderen Gäste stören und es gibt Gäste, die etwas am Essen oder am Service zu meckern haben.
Und jetzt kommt das, was ich bisher noch nie gehört habe und was mich total fasziniert: Das Restaurant erteilt diesen Gästen ein Hausverbot! Entweder per Mail, wenn die Gäste per Mail reserviert hatten, oder dann beim Bezahlen, bevor die Gäste das Restaurant verlassen. Die Chefin bittet diese Menschen, in Zukunft in ein anderes Restaurant zu gehen. Faszinierend. Die Chefin ist mutig.
Gemäss meinem Bekannten vergeht fast keine Woche, ohne dass ein Hausverbot ausgesprochen wird. Ich wusste tatsächlich nicht, dass es so etwas gibt. Man könnte sich ja vorstellen, dass bei einem Hausverbot die Chefin Angst hat, dass dann plötzlich weniger Menschen kommen und dass sie weniger verdient. Das ist aber nicht der Fall. Das Lokal ist ständig ausgebucht. Und man könnte sich auch vorstellen, dass die Gäste mit Hausverbot im Internet eine schlechte Bewertung für dieses Lokal abgeben.
Das alles hindert die Chefin dieses Lokals nicht daran, knallhart Hausverbote auszusprechen. Die Frau ist mutig. Faszinierend.
Und jetzt die Frage an Sie: Wie sieht diese Sache aus der Sicht des LEBENS, des LOL²A-Prinzips, aus? Was läuft da ab? Vielleicht diskutieren Sie das Beispiel in Ihrer Familie oder mit Freunden.
In einem späteren Beitrag werde ich dann meine Sichtweise darlegen.
Bis zum nächsten Mal. René und Françoise Egli.
